Kupferkorrosion

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Kupferkorrosion. Kupfer als Material, aus denen Teile von Maschinen und Geräten hergestellt werden, wird häufig verwendet, und daher tritt in der Lagerpraxis häufig Korrosion dieses Metalls und seiner Legierungen auf. Die Korrosionsprodukte von Kupfer und seinen Legierungen bestehen meist aus Sulfiden, Oxide, Carbonate, Chloride und Hydroxide. Die Zusammensetzung der Korrosionsprodukte hängt von der Zusammensetzung der auf das Metall oder die Legierung einwirkenden Atmosphäre ab. Sie sind meist grün gefärbt, braun oder schwarz. Korrosion tritt bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von über 63% auf. Durch den Korrosionsprozess entstehen basische Sulfate, Carbonate und Chloride, z.B.. über die Zusammensetzung: CuS04 • 3 Mit(OH)2, CuC03 • 3 Mit(OH)2, CuCl2 • 3 Mit(OH)2. Diese Produkte bedecken das Metall mit einer gleichmäßigen Schicht, die das Aussehen der Oberfläche verändert. Messing ist ein Material, das häufig in Lagern vorkommt. Manchmal wird diese Legierung durch Passivierung mit einer Schutzbeschichtung versehen. Die Korrosion von Messing unter Witterungseinflüssen findet in der die Legierung bedeckenden Elektrolytschicht statt, auf diese Weise, dass sowohl Kupfer als auch Zink in Lösung gehen. Das Kupfer scheidet sich dann als braune Ablagerung auf der Messingoberfläche ab. Diese erneute Abscheidung von Kupfer ist mit der Entzinkung des Messings und starken Materialverlusten verbunden. Die Passivierung in Chromaten oder Chromsäure verhindert in den meisten Fällen die atmosphärische Korrosion von Messing, wenn die Reste des Passivierungsbades vorsichtig durch Spülen mit Wasser entfernt werden. Durch die Bearbeitung oder plastische Bearbeitung von Messing entstehen in dieser Legierung Korrosionsspannungen. Sie können durch Tempern bei Temperatur entfernt werden. 250-300 ° C für mehrere Stunden oder bei der Temperatur der Messingrekristallisation (über 320 ° C.).